Freitag, 20. April 2018

Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank zu Gast im Stromnetz Hamburg FrauenNetzWerk

Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung berichtet am 16. April 2018 über eigenen beruflichen Werdegang

Am Montag, 16. April 2018 war Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg und Senatorin der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung zu Gast im FrauenNetzWerk. Vor rund 90 Teilnehmerinnen berichtete die Zweite Bürgermeisterin über ihren eigenen beruflichen Werdegang. Aufgrund ihrer großen Offenheit und Authentizität nutzten Teilnehmerinnen intensiv die Möglichkeit zu Fragen und Dialog.

Bei der Veranstaltung ging es unter anderem um die Frage, wie Frau Fegebank ihre eigene politische und berufliche Entwicklung vorangetrieben und welche Faktoren sie dabei als hinderlich oder auch förderlich wahrgenommen hat. Frau Fegebank betonte die Erforderlichkeit von Mut und Risikobereitschaft und appellierte an die Teilnehmerinnen, trotz einer möglicherweise vorhandenen „Angst vor dem Scheitern“ das Selbstvertrauen zu haben, neue und ihnen bisher unbekannte Aufgaben anzugehen. Auch die Bildung von Netzwerken – ob formeller oder informeller Art – stellt gemäß der Zweiten Bürgermeisterin einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar. Sehr positiv äußerte sich Frau Fegebank über das Stromnetz Hamburg FrauenNetzWerk, das mit 130 Teilnehmerinnen bei insgesamt rund 200 Mitarbeiterinnen im Unternehmen über eine „sensationelle Teilnehmerquote“ verfüge.

Die Frauenquote beim Hamburger Verteilungsnetzbetreiber mit seinen insgesamt 1.200 Mitarbeitern liegt aktuell bei rund 18%. Vor diesem Hintergrund rief Stromnetz Hamburg Geschäftsführerin Karin Pfäffle vor zwei Jahren das FrauenNetzWerk ins Leben. Idee und Ziel war es, Mitarbeiterinnen und weiblichen Führungskräften im Unternehmen eine Plattform für eine hierarchie- und bereichsübergreifende Vernetzung zur Verfügung zu stellen und fachlich interessante Vorträge und Seminare anzubieten. Die Veranstaltungen finden viermal im Jahr während der Arbeitszeit und zwecks Vereinbarkeit von Familie und Beruf grundsätzlich vormittags statt. Das Themenspektrum ist breit gefächert und reicht von Fachvorträgen zu gleichstellungsrelevanten und anderen fachlichen Themen bis hin zu einem Körpersprache-Training und einem Businessknigge-Seminar. Abgerundet wird das Programm durch Zusatzangebote wie Exkursionen, bisher: ein Besuch der Hamburgischen Bürgerschaft und eine Teilnahme am Energienetzbeirat.

Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg, Copyright: Marc-Oliver Schulz

Das FrauenNetzWerk wurde von Anfang an sehr gut angenommen, denn bereits zur Startveranstaltung erschienen knapp 50 Frauen. Inzwischen sind von den rund 200 Mitarbeiterinnen über 130 auf dem Veranstaltungsverteiler. Dies zeige, so Karin Pfäffle, „dass das Thema Gleichstellung zum einen nach wie vor hochrelevant ist und auf einen großen Bedarf stößt.“ Zum anderen belege die Entwicklung der Teilnehmerzahlen, dass es offenbar gelungen sei, mit dem FrauenNetzWerk ein Angebot bei Stromnetz Hamburg zu etablieren, das seitens der Belegschaft als echter Mehrwert wahrgenommen werde.

Ansprechpartnerin für Presseanfragen:

Anette Polkehn-Appel, Stromnetz Hamburg GmbH, Bramfelder Chaussee 130, 22177 Hamburg, Telefon: 040 49202 8333, E-Mail: presse@stromnetz-hamburg.de