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Ein europäisches Projekt in Hamburg-Bergedorf

Wir beteiligen uns am 2016 gestarteten europäischen Projekt mySMARTLife. Das Projekt soll eine neue smarte und nachhaltige Stadtentwicklung im Projektgebiet Hamburg-Bergedorf fördern.

Das EU-Projekt „mySmartLife“, ein Bestandteil des Horizont 2020-Programms, wurde gemeinsam von der Freien und Hansestadt Hamburg, der finnischen Hauptstadt Helsinki und der französischen Stadt Nantes entwickelt.

In Hamburg wird das Projekt im Bezirk Bergedorf durchgeführt, dessen Bezirksverwaltung auch die Leitung für den deutschen Projektteil übernimmt. Hinter dem Hamburger Projektantrag steht ein Konsortium aus 12 Partnern, darunter auch Stromnetz Hamburg. Das Projekt beschäftigt sich mit den drei Themenbereichen Energie & Infrastruktur, Mobilität und Informations- und Kommunikationstechnik.

Die Rolle der Stromnetz Hamburg GmbH

Im Rahmen des Förderprojekts nehmen wir die Rolle einer sogenannten „linked third party“, eines verbundenen Dritten, ein und sind in zwei Bereichen aktiv:

  • Bei der Implementierung von Smart- und Multi Metering-Systemen in Neu- und Bestandsbauten.
  • Bei der Projektierung von Ladeeinrichtungen sowie der Weiterentwicklung der intelligenten IT-Steuerung und der Ladeinfrastruktur im Projektgebiet Bergedorf. In diesem Zusammenhang wird Stromnetz Hamburg auch im Rahmen des Lastmanagements und der Parkplatzdetektion tätig.

Hintergrund des Projekts

Das Projekt befasst sich mit der Fragestellung, wie mit modernen Anforderungen verbundene Transformationsprozesse gestaltet werden können. Zu den Anforderungen zählen zum Beispiel wachsende Zahlen an Zuwanderungen, die Folgen des Klimawandels sowie die Notwendigkeit zur Einsparung von CO2. All dies erfordert neue und komplexe Strategien in der Planung und Umsetzung smarter Lösungen für Zusammenleben, Mobilität, Produktion und Konsum. Im Fokus stehen dabei die Folgen des Klimawandels.

Über fünf Jahre werden die drei Partnerstädte, Helsinki, Hamburg und Nantes, sowie die sogenannten „Follower“, die Städte Varna (Bulgarien), Bydgoszcz (Polen), Rijeka (Kroatien) und Palencia (Spanien), anhand konkreter Maßnahmen und Projekte Wege und Strategien aufzeigen, wie sich die Städte den aktuellen Herausforderungen stellen und die Bürgerinnen und Bürger aktiv in Entscheidungsprozesse einbeziehen können.