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Smart Grid – Unser Stromnetz wird immer intelligenter

Wir machen unser Stromnetz schon heute intelligenter, damit es auf die zunehmenden Schwankungen in der Stromerzeugung und die damit verbundenen Netzbelastungen optimal reagieren kann.

Als Ergebnis der Energiewende sind heute bereits über 3.100 Erzeugungsanlagen an unser Stromverteilungsnetz angeschlossen. In Zukunft werden immer mehr kleinere, dezentrale Anlagen Energie aus regenerativen Quellen wie Sonne, Wind und Biomasse  ins Netz einspeisen – das Stromversorgungssystem wird komplexer.

Fernsteuerbarkeit des Mittelspannungsnetzes

Unser Netz wird zu einem sogenannten Smart Grid, das über elektronische Komponenten gesteuert wird, die in ein Kommunikations- und Steuernetz eingebunden sind.

Zum Umbau des Stromnetzes zu einem intelligenten Netz gehört das Programm zur Fernsteuerbarkeit des Mittelspannungsnetzes. Bis 2023 werden in Hamburg ca. 2.200 Netzstationen so umgerüstet, dass sie fernüberwacht und ferngesteuert werden können.

So funktioniert's

Die Vorteile der Fernsteuerbarkeit

Die Fernsteuerbarkeit führt dazu, dass ein großer Teil der von einem Stromausfall betroffenen Kunden innerhalb der ersten fünf Minuten wiederversorgt werden kann.

Der Vorteil: Der Fehlerort kann mit Hilfe von Überwachungseinrichtungen, die direkt an die Netzführung der Stromnetz Hamburg angebunden sind, schneller eingegrenzt werden. Die für die Wiederversorgung nötige Umschaltungen können von dort aus zentral erfolgen.

Die Dauer der Fehlersuche und die manuellen Schaltungen vor Ort einschließlich der hiermit verbundenen Fahrzeiten der Monteure können so erheblich reduziert werden.