Share on Facebook0Tweet about this on TwitterGoogle+0

Neue Herausforderungen für das Netz

Unser Ziel ist es, lokale Erzeugung aus erneuerbaren Energien zu integrieren und das Verteilungsnetz auf das stark schwankende Energieangebot anzupassen.

Im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien sehen wir zwei hauptsächliche Handlungsfelder: Wir wollen einerseits die lokale Erzeugung aus erneuerbaren Energien im Hamburger Stadtgebiet integrieren und andererseits das Verteilungsnetz optimal an die vorrangige Aufnahme eines wetterbedingt stark schwankenden Energieangebots aus den Wind- und Sonnenenergie-Erzeugungsregionen Norddeutschlands anpassen. Dabei wollen wir den Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch Hamburgs erhöhen.

Unser Verteilungsnetz ist dafür optimal ausgestattet: Wir sind in der Lage, alle dezentralen Erzeugungsanlagen umgehend anzuschließen und die lokale Erzeugung aus erneuerbaren Energien zu stärken.

 Bildnachweis: www.mediaserver.hamburg.de / Roberto Kai Hegeler

Um unseren Kunden auch zukünftig ein adäquates Stromversorgungsnetz unter den neuen Rahmenbedingungen der Energiewende bieten zu können, passen wir es an die sich verändernde Einspeise- und Lastsituation im Hamburger Stromverteilungsnetz an.

Auswirkungen im Blick

Derzeit untersuchen wir unter anderem, wie sich die zunehmende Verbreitung von „Solarstromspeichern“ in Privathaushalten auf die Einspeise- und Lastsituation auswirkt. Diese Systeme werden in der Regel eingesetzt, um mittags erzeugten Strom zu speichern und diesen in den frühen Abendstunden zur Verfügung zu stellen.

Auf Grund sinkender Preise für diese Speichersysteme erwarten wir eine zunehmende Verbreitung und beobachten die Entwicklung der ca. 3000 Bestandsanlagen im Hamburger Stromnetz. Darauf wollen wir bereits heute bestmöglich vorbereitet sein.

Das Energieportal Hamburg bietet eine Übersicht über die im Hamburger Netzgebiet installierten PV-Anlagen.