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Metastudie Elektromobilität

2016 erschien die Studie über die Auswirkungen einer wachsenden Nutzung von Elektrofahrzeugen.

Gemeinsam mit der Hamburger Hochbahn AG und der Verkehrsbetriebe Hamburg Holstein GmbH haben wir die Helmut-Schmidt-Universität Hamburg beauftragt, im Rahmen einer Metastudie die Auswirkungen einer wachsenden Nutzung von Elektrofahrzeugen, vor allem die Umstellung auf Elektrobusse, auf unser Verteilungsnetz sowie die Umspannwerke zu ermitteln.

Hintergrund ist die steigende Bedeutung der Elektromobilität für das Hamburger Stromnetz in den Jahren bis 2030 und der damit verbundene zusätzliche jährliche Energiebedarf von ca. 5 bis 10 Prozent der heute verteilten jährlichen Energie.

Nach einer ersten Entwicklungsabschätzung ist in diesem Zeitraum mit einem Anstieg auf 100.000 Elektroautos in Hamburg und einem jährlichen Energiemehrbedarf von 0,5 Terrawattstunden (TWh/a) zu rechnen. Für die Elektrifizierung des öffentlichen Personennahverkehrs mit ungefähr 1.600 E-Bussen und dem Neubau der U5 wird ein Energiebedarf von etwa 0,1 TWh/a erwartet. Die dafür notwendigen Anschlussleistungen für die Betriebshöfe der Hamburger Hochbahn und der VHH lassen sich nach den Berechnungen durch die Ertüchtigung von Umspannwerken und mit Hilfe eines intelligenten Lademanagements stabilisieren. Der prognostizierte Energiebedarf kann somit überschaubar gehalten werden, zumal die Stadt Hamburg heute einen jährlichen Gesamtverbrauch von 12,4 TWh aufweist.

Ein besonderer Fokus lag auf den Auswirkung der Umstellung der Bus-Flotten der Unternehmen Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) und Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH).