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Sichere Versorgung

Die Versorgungsqualität in Verteilungsnetzen setzt sich aus der Versorgungszuverlässigkeit, der Spannungsqualität und der Servicequalität zusammen.

In allen drei Punkten befindet sich die Stromnetz Hamburg im Spitzenfeld der deutschen Netzbetreiber.

Ein zuverlässiges System

Energie wird in Kraftwerken und Erzeugungsanlagen produziert und über Umspannwerke, Schaltanlagen, Netzstationen, Verteilerschränke und Leitungen transportiert.

Geprüfte Versorgungsqualität

Auf dem langen Weg vom Erzeuger zum Verbraucher kann es hin und wieder zu Ausfällen einzelner Betriebsmittel kommen. Stromkunden bekommen davon meist überhaupt nichts mit, da das Energieversorgungssystem sich an vielen Stellen gegenseitig ergänzt.

Die Versorgungszuverlässigkeit beschreibt die Häufigkeit und die Dauer von Versorgungsunterbrechungen, die üblicherweise erwartet werden können. Dafür wurden von einer Expertengruppe der UNIPEDE (Internationaler Fachverband für Stromerzeuger und -verteiler) mehrere Kennzahlen definiert, die wir zur Beurteilung unserer Versorgungszuverlässigkeit anwenden.

Folgende Werte wurden 2015 für das Hamburger Stromnetz ermittelt:

  • Zeit, die ein Hamburger Netzkunde im Jahr durchschnittlich von einem Stromausfall betroffen ist: 8,7 Minuten (Deutschland: 12,28 Minuten)
  • Durchschnittliche Dauer eines Stromausfalls in Hamburg: 54 Minuten
  • Ein Hamburger Niederspannungskunde muss durchschnittlich nur alle 6,2 Jahre mit einem Stromausfall rechnen

Sollte es dennoch einmal zu einem Stromausfall kommen, tun unsere Beschäftigten rund um die Uhr das Bestmöglichste, um die Kunden so schnell wie möglich wieder mit Energie zu versorgen.

Mehr über das Störungsmanagement

Spannung erster Güte

Die elektrische Spannung ist die treibende Kraft, die Stromfluss überhaupt erst möglich macht. Damit die Vielzahl der elektrischen Geräte einwandfrei betrieben werden können, bedarf es einer kontinuierlich hohen Spannungsqualität. Sie hängt von mehreren Einflussfaktoren, wie z.B. Spannungshöhe und -konstanz, Frequenz, Kurvenform und Symmetrie der drei Leiterspannungen ab. Diese werden insbesondere durch die Einbindung von Verbrauchern und Erzeugern in das Verteilungsnetz bestimmt. Unser Ziel ist es, den Betrieb möglichst aller Arten von Verbrauchsgeräten uneingeschränkt zu ermöglichen.

Mit Brief und Siegel

Die Anforderungen an die elektrische Spannung sind in der EN 50160 vom Februar 2011 und der IEC 60038 vom November 2002 festgelegt. In der Niederspannung gilt seit 2008 ein Spannungsband von ±10%. Stellt ein Kunde Anforderungen an die Spannungsqualität, die über die Festlegungen der Normen hinausgehen, so obliegt es ihm selbst, Vorkehrungen zum störungsfreien Betrieb seiner Geräte und Anlagen zu treffen.

Egal, ob vor oder während unserer Geschäftsbeziehungen – unser Ziel ist es immer, Sie mit unseren Leistungen zu überzeugen. Erstklassige Servicequalität gehört zu unseren Grundprinzipien.