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Vertragliche Regelungen

Zur Regelung der Belieferung der Kunden im Stromnetz schließen der Netzbetreiber und der Stromlieferant einen Lieferantenrahmenvertrag ab. Möchte der Kunde die Nutzung des Stromnetzes selbst regeln, so kann er mit dem Netzbetreiber einen Netznutzungsvertrag abschließen.

Für die Bilanzierung der Energiemengen der Kunden jedes Lieferanten schließt der zuständige Bilanzkreisverantwortliche eine Zuordnungsvereinbarung mit dem Netzbetreiber ab.

Der liberalisierte Strommarkt bietet allen Kunden die Möglichkeit, sich ihren Stromlieferanten selbst zu wählen.

Netznutzungsvertrag für Lieferanten

Der Lieferantenrahmenvertrag regelt die konkreten Verfahrensabläufe zwischen den Vertragspartnern zur Belieferung von Kunden mit elektrischer Energie sowie die Zahlung der Netzentgelte.

Die vertragliche Regelung besteht aus folgenden Vertragsteilen:

Zur Umsetzung der elektronischen Rechnungsstellung ist die EDI-Vereinbarung notwendig.

Es werden folgende Optionen zum Netznutzungsvertrag für Lieferanten angeboten:

1. Anpassungsvereinbarung zur vereinfachten Abwicklung von Aufträgen zur Unterbrechung der Anschlussnutzung (Sperren)

2. Zusatzvereinbarung zur Abwicklung der Konzessionsabgabe für Stromlieferungen mit einem Schwachlasttarif

Netznutzungsvertrag für Netznutzer

Als Hamburger Stromkunde haben Sie die Möglichkeit, direkt Kunde der Stromnetz Hamburg GmbH zu werden. Dann schließen Sie mit uns als Ihrem Verteilungsnetzbetreiber einen Netznutzungsvertrag ab.

In dem Vertrag sind unter anderem die Entgelte, die Sie für die Nutzung des Netzes zahlen, enthalten. Sie erhalten von uns dann eine Rechnung über die Kosten der Nutzung des Netzes sowie eine Rechnung von Ihrem Stromlieferanten über Ihre Stromlieferung. Wenn Sie dazu weiterführende Informationen wünschen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Kontaktieren Sie uns!

Der Netznutzungsvertrag besteht aus folgenden Vertragsteilen:

Zuordnungsvereinbarung

Die Zuordnungsvereinbarung regelt die Rechte und Pflichten zwischen dem Netzbetreiber und dem Bilanzkreisverantwortlichem bei der Durchführung der Bilanzkreisabrechnung Strom. Der Bilanzkreisverantwortliche gestattet dem Netzbetreiber die Zuordnung von Einspeise- und Entnahmestellen Dritter zu einem Bilanzkreis des Bilanzkreisverantwortlichen nach Maßgabe der Zuordnungsermächtigung. Die Übermittlung der Zuordnungsermächtigung erfolgt gemäß MaBiS elektronisch.

Gesetze und Verordnungen

Zur Festlegung von Rahmenbedingungen für den liberalisierten Strommarkt sind eine Reihe von Gesetzten und Verordnungen erlassen worden. Die wesentlichen sind nachfolgend aufgeführt:

Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)

Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV)

Stromnetzzugangsverordnung (StromNZV)

Niederspannunganschlussverordnung (NAV)

Der liberalisierte Strommarkt bietet allen Kunden zudem die Möglichkeit, sich seinen Messstellenbetreiber sowie Messdienstleister selbst zu wählen. Hierfür schließt der Messstellenbetreiber bzw. Messdienstleister mit dem Netzbetreiber den hierfür notwendigen Messstellenrahmenvertrag bzw. Messrahmenvertrag. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier:

Messstellenbetrieb