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Freitag, 22. September 2017

Integration von Flüchtlingen ins Arbeitsleben

Stromnetz Hamburg unterstützt gemeinsam mit verschiedenen Hamburger Institutionen integrative Förderprojekte

Unter dem Motto „Gemeinsam in die Zukunft“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Ausbildungszentrum (HAZ) und dem Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB) ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, das technisch interessierten Flüchtlingen aus Syrien, Afghanistan und Eritrea eine qualifizierte Ausbildungsvorbereitung ermöglicht. Zwei Flüchtlinge aus Syrien und Eritrea, die bereits die Deutsche Sprache in Teilen beherrschen, absolvieren ab 4. September 2017 bis Frühjahr 2018 eine mehrmonatige Eingangs- und Vorbereitungsphase an der Berufsschule (Gewerbeschule 1) und vier Betriebspraktika à drei Wochen bei Stromnetz Hamburg. Sie erhalten Einblicke in die elektrotechnischen Grundlagen und bekommen praktische Fähigkeiten und IT-Kenntnisse vermittelt. Ziel ist es, nach erfolgreich durchlaufener Vorbereitungsmaßnahme auch die Aufnahme einer technischen Berufsausbildung zu ermöglichen.

Eine zweite Kooperation ist mit dem Elbcampus der Handwerkskammer Hamburg in der Umsetzung und spricht die Zielgruppe der bereits ausgebildeten Flüchtlinge an. Über das Sonderprogramm „Integrations-förderung für Flüchtlinge“, finanziert durch das Jobcenter team.arbeit.hamburg und die Hamburger Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI), konnte Stromnetz Hamburg drei Flüchtlinge aus Eritrea und Syrien für den Bereich Lagerwirtschaft für ein vierwöchiges Praktikum ab dem 25.09.2017 gewinnen, mit der Option einen Arbeitsvertrag im Unternehmen zu erhalten.

Als informativer und praxisorientierter Auftakt konnte sich der gesamte Vorbereitungskurs „Lager und Logistik“ des Elbcampus, bestehend aus 17 Teilnehmern, an einer Stromnetz-Hamburg „Netztour“ beteiligen. Die Besucher erhielten erste Einblicke in das zentrale Warenlager auf dem Betriebshof Bramfeld, in die Umspannwerke HafenCity und Schlossstraße sowie den Infotainer ebenfalls in der HafenCity, der einen abschließenden Gesamtüberblick über die Aufgaben eines städtischen Verteilungsnetzbetreibers bot.

„Eine erfolgreiche Integration von Geflüchteten, die in Hamburg ein neues Zuhause gefunden haben, ist eine zentrale Herausforderung für die gesamte Gesellschaft. Dazu gehört in erster Linie die Vermittlung von Sprache und Kultur sowie im zweiten Schritt die Eingliederung in bekannte oder neue Arbeitsprozesse. Dies kann nur im gemeinsamen Dialog miteinander funktionieren. Wir möchten mit unserem Engagement an beiden Kooperationsvorhaben einen wertvollen Beitrag für die notwendige Integration leisten“, so Karin Pfäffle, Geschäftsführerin der Stromnetz Hamburg GmbH.

„Wir freuen uns über das große Interesse der Hamburger Unternehmen, sich an der Integration von Flüchtlingen und Migranten zu beteiligen. Mit Stromnetz Hamburg haben wir einen sehr engagierten Partner, der uns bei der Qualifikation unserer Teilnehmer zur Fachkraft Logistik mit der Netztour praxisnah und anschaulich unterstützt hat. Die angehenden Logistiker waren motiviert und mit Freude bei der Sache und konnten im Laufe des Tages erste Kontakte ins Unternehmen knüpfen. Diese Kooperation, in der sich für die Teilnehmer über ein Praktikum bei Stromnetz Hamburg vielleicht auch eine berufliche Perspektive aufzeigt, motiviert uns, derartige Qualifikationen auch in Zukunft anzubieten“, sagt Bärbel Wenckstern, stellvertretende Geschäftsbereichsleiterin am ELBCAMPUS.

Ansprechpartnerin für Presseanfragen:
Anette Polkehn-Appel, Stromnetz Hamburg GmbH, Bramfelder Chaussee 130, 22177 Hamburg, Telefon: 040 49202 8344, Fax: 040 49202 8603, E-Mail: presse@stromnetz-hamburg.de