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FAQ

Störungsmanagement

Ist das Störungsmanagement auch für Zählerstörungen zuständig?

Nein. Informationen zu diesem Thema finden Sie auf den Seiten unseres Bereichs „Stromzähler“.

Wer kann mir Fragen zu meiner Abrechnung beantworten?

Fragen zu Ihrer Stromverbrauchsabrechnung richten Sie bitte an Ihren Stromversorger.

Wo liegt der Zuständigkeitsbereich der Stromnetz Hamburg GmbH?

Wir sind zuständig für das Stromverteilungsnetz der Stadt Hamburg bis zu Ihrem Übergabepunkt, in der Regel ist das der Hausanschlusskasten.

Weiterführende Informationen:

Verordnung über Allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Elektrizitätsversorgung in Niederspannung Teil 2 § 5 Netzanschluss

Wer ist für den ordnungsgemäßen Zustand der Hausanlage verantwortlich?

Für die ordnungsgemäße Errichtung, Erweiterung, Änderung und Instandhaltung der elektrischen Anlage hinter der Hausanschlusssicherung (Anlage) ist der Anschlussnehmer gegenüber dem Netzbetreiber verantwortlich.

Weiterführende Informationen:

Verordnung über Allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Elektrizitätsversorgung in Niederspannung § 13 Elektrische Anlage

Warum muss ich bei einer Störung die Stromnetz Hamburg GmbH anrufen und nicht meinen Stromversorger?

Die Stromnetz Hamburg GmbH ist der Netzbetreiber in Hamburg und somit für alle netzseitigen Stromstörungen im Versorgungsgebiet Hamburg zuständig.

Wer darf in dem verplombten Bereich meiner Hausanlage arbeiten?

Ein eingetragener Elektroinstallateur, der eine Konzession von der Stromnetz Hamburg GmbH hat.

Wozu werden Teile der elektrischen Anlage verplombt?

Die Verplombung dient der Verhinderung unbefugter Manipulationen an

zulassungspflichtigen technischen Einrichtungen.

Wo finde ich meine Zählernummer?

Sie finden sie auf dem Zähler, Ihrer Abrechnung bzw. dem Übergabeprotokoll Ihrer Wohnung.

Wo finde ich die Vertragskontonummer von der Stromnetz Hamburg GmbH?

Ihr Anschluss ist bei uns über die Zählernummer registriert, deshalb halten Sie diese auf Nachfrage bereit.

Warum habe ich teilweise keine Versorgung in meiner Anlage?

Mögliche Ursache kann die Unterbrechung einer Ader in Ihrer Anlage oder in unserer Zuleitung sein.

Meine elektrische Anlage wurde von der Stromnetz Hamburg GmbH gesperrt. Können Sie mich wieder freischalten?

Nein. Ihr Versorger hat uns mit der Sperrung Ihrer Anlage beauftragt. Die Gründe für die Sperrung sind uns nicht bekannt. Für eine Wiederinbetriebnahme wenden Sie sich bitte an Ihren Versorger.

Ist die Stromnetz Hamburg GmbH auch für die Öffentliche Beleuchtung und Lichtsignalanlage zuständig?

Nein. Funktionsstörungen bzw. Schäden melden Sie bitte direkt bei den Hamburg- Verkehrsanlagen.

Kundenversprechen Versorgungssicherheit und Einspeisung

Warum gibt die Stromnetz Hamburg GmbH das Kundenversprechen?

Wir betreiben eines der größten elektrischen Stadtnetze in Deutschland und bieten unseren Kunden mit unseren Kundenversprechen gute und nachvollziehbare Leistungen. Die Erwartung an die sichere und zuverlässige Stromversorgung erfüllen wir bereits heute. Unterbrechungen der Stromversorgung sind selten und meistens auch nur von kurzer Dauer.

Wie lautet das Versprechen?

Wir versprechen Ihnen, sollte es zu einer Unterbrechung der Stromversorgung kommen, beheben wir diese innerhalb von drei Stunden. Sollte die Unterbrechung der Stromversorgung innerhalb eines zusammenhängenden Zeitraums von drei Stunden nicht beendet sein, leisten wir eine Zahlung von 20 Euro. Die Zahlung erfolgt pro betroffenen Haushalt und pro Unterbrechung der Stromversorgung aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht. Berechtigt sind alle Haushaltskunden im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes, die an das Elektrizitätsverteilungsnetz der Stromnetz Hamburg GmbH angeschlossen sind.

Gibt es Ausschlusskriterien und wie lauten diese?

Ja, es gibt mehrere Kriterien, bei deren Zutreffen keine Zahlung erfolgt.

Bei angekündigten Unterbrechungen der Anschlussnutzung zur Durchführung betriebsnotwendiger Arbeiten. Soweit und solange der Netzbetreiber an der Ermöglichung der Anschlussnutzung durch höhere Gewalt oder sonstige Umstände, deren Beseitigung ihm im Sinne des § 18 Absatz 1 Satz 2 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aus wirtschaftlichen Gründen nicht zugemutet werden kann, gehindert ist. Bei Handlungen im Sinne der §§ 13 und 14 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) zum Erhalt der Systemsicherheit (Vermeidung eines drohenden Netzzusammenbruchs) oder bei einem Versorgungsausfall durch Einwirkung aus dem vorgelagerten Übertragungsnetz bzw. wenn der Anschlussnehmer oder -nutzer selbst die Unterbrechung der Anschlussnutzung verursacht oder zu vertreten hat. Aus der Formulierung des Versprechens ergibt sich außerdem: Die Unterbrechung der Stromversorgung muss länger als 3 Stunden gedauert haben. Der Anfragende muss Haushaltskunde im Sinne des § 3 Nummer 22 EnWG sein.

Wie schnell soll die Unterbrechung der Stromversorgung behoben sein?

Die Unterbrechung der Stromversorgung soll innerhalb von 3 Stunden behoben sein.

Welche Laufzeit hat das Versprechen?

Das Kundenversprechen gilt für alle neuen Vorgänge ab dem 26.09.2011 und bis zum 31.12.2018.

Was passiert, wenn die Stromnetz Hamburg GmbH das Versprechen nicht einhält?

Wir zahlen bei Nichteinhaltung unseres Versprechens 20 EUR auf Anforderung, sofern die Rahmenbedingungen für die Zahlung eingehalten sind.

Erhält man die Zahlung automatisch?

Nein, Sie müssen sich bei uns melden und die Kulanzzahlung anfordern. Die Kulanzzahlung kann von Ihnen telefonisch, über das Formular im Internet oder mittels der Rückantwortkarte unserer Broschüre „Versprochen ist versprochen“ angefordert werden.

Wie fordert man die Zahlung an?

Bitte melden Sie uns Ihren Anspruch wegen Nichteinhaltung des Versprechens telefonisch, per Rückantwortkarte der Broschüre „Versprochen ist versprochen“ oder über das Formular im Internet. Wir prüfen Ihre Anfrage und wenn wir unser Versprechen gebrochen haben, überweisen wir die Kulanzzahlung. Bitte geben Sie beim telefonischen Kontakt oder über das Anforderungsformular im Internet Ihre Bankverbindung an.

Welche Unterlagen muss ich für die Anforderung der Zahlung einreichen?

Sie müssen uns lediglich Ihren Namen, den Standort, die Zählernummer und den Zeitpunkt der Unterbrechung nennen, aber keine Unterlagen einreichen.

Wie schnell erhalte ich eine Rückmeldung auf meine Anforderung der Zahlung?

Ihre Anfrage wird von uns schnellstmöglich beantwortet. In der Regel erhalten Sie innerhalb von einer Woche eine Rückmeldung auf Ihre Anforderung.

Für wen gilt das Kundenversprechen?

Das Kundenversprechen zur Versorgungssicherheit gilt für alle Haushaltskunden im Sinne des EnWG, die an unser Niederspannungs-Stromverteilungsnetz angeschlossen sind.

Wie hoch ist die Zahlung?

Die Kulanzzahlung beträgt pro betroffenen Haushalt und pro Unterbrechung der Stromversorgung 20 EUR.

Auf welchem Weg erhält man die Zahlung?

Nach Anforderung und Prüfung überweisen wir die Kulanzzahlung auf das Bankkonto des Anfragenden.

Was ist ein Haushaltskunde im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG)?

Haushaltskunde im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) ist ein Letztverbraucher, der Energie überwiegend für den Eigenverbrauch im Haushalt oder für den einen Jahresverbrauch von 10.000 Kilowattstunden (kWh) nicht übersteigenden Eigenverbrauch für berufliche, landwirtschaftliche oder gewerbliche Zwecke kauft. Die Beschreibung entspricht der Begriffsbestimmung im § 3 Nummer 22 EnWG.

Was bedeutet Anschlussnutzung?

Die Anschlussnutzung ist das Recht zur Nutzung eines Netzanschlusses zur Entnahme von Elektrizität (Beispiel Mietwohnung: Der Mieter ist der Anschlussnutzer, der Eigentümer des Hauses der Anschlussnehmer).

In welchem Verhältnis steht das Kundenversprechen zu anderen Regelungen und Vereinbarungen?

Das Kundenversprechen hat keinen Einfluss auf die Gültigkeit anderer Vereinbarungen oder schränken andere bestehende Rechte ein.

Gibt die Stromnetz Hamburg GmbH noch weitere Kundenversprechen?

Ja, wir versprechen auch den Einbau eines Zählers für Erzeugungsanlagen gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für den schnellen und verlässlichen Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien.

Kundenversprechen Einspeisung

Warum gibt die Stromnetz Hamburg GmbH dieses Kundenversprechen?

Wir betreiben eines der größten elektrischen Stadtnetze in Deutschland und bieten unseren Kunden mit dem Kundenversprechen gute und nachvollziehbare Leistungen.

Die Einspeisung regenerativer Energie wird immer wichtiger. Als Netzbetreiber engagieren wir uns in hohem Maß bei dem Anschluss neuer Anlagen und der Messung und Vergütung der erzeugten Energie. Auch dieses Engagement soll für neue Anlagenbetreiber erleb- und nachvollziehbar sein.

Wie lautet das Versprechen?

Wir versprechen Ihnen, dass der Einbau des Zählers innerhalb einer Woche nach Zugang der erforderlichen Unterlagen bei uns auf dem von Ihnen vorbereiteten Zählerplatz erfolgt.

Sollte der Einbau des Zählers nicht innerhalb einer Woche erfolgen, zahlen wir jedem betroffenen Anlagenbetreiber 100 Euro. Die Zahlung erfolgt aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht.

Gibt es Ausschlusskriterien und wie lauten diese?

Ja, es gibt mehrere Kriterien, bei deren Zutreffen keine Zahlung erfolgt.

Wenn der Anlagenbetreiber nicht alle erforderlichen Unterlagen bereit gestellt hat.

Wenn der Zählerplatz nicht nach den geltenden Technischen Anschlussbedingungen der Stromnetz Hamburg GmbH aufgebaut und vorbereitet wurde.

Wenn der Anlagenbetreiber die Einrichtung und den Betrieb der Messung durch einen dritten Messstellenbetreiber vornehmen lässt.

Innerhalb welchen Zeitraums wird der Zähler eingebaut?

Der Einbau des Zählers soll innerhalb von einer Woche nach Zugang aller erforderlichen Unterlagen erfolgen.

Welche Laufzeit hat das Versprechen?

Das Versprechen gilt für alle neuen Vorgänge ab dem 26.09.2011 und bis zum 31.12.2018.

Was passiert, wenn die Stromnetz Hamburg GmbH das Versprechen nicht einhält?

Dann kann der Anlagenbetreiber die versprochene Kulanzzahlung von 100 EUR einfordern.

Erhält man die Zahlung automatisch?

Nein, der Anlagenbetreiber muss sich bei uns melden und die Kulanzzahlung anfordern.

Er kann die Kulanzzahlung telefonisch, über das Anforderungsformular im Internet oder mittels Rückantwortkarte unserer Broschüre „Versprochen ist versprochen“ anfordern.

Wie fordert man die Zahlung an?

Der Anlagenbetreiber meldet seinen Anspruch wegen Nichteinhaltung des Versprechens bei uns an. Die Anforderung kann telefonisch, über das Anforderungsformular im Internet oder mittels Rückantwortkarte unserer Broschüre „Versprochen ist versprochen“ erfolgen. Wir prüfen die Anfrage und wenn wir unser Versprechen nicht eingehalten haben und kein Ausschlussgrund zutrifft, überweisen wird den Kulanzbetrag.

Welche Unterlagen muss ich für die Anforderung der Zahlung einreichen?

Sie müssen uns lediglich Ihren Namen, den Standort der EEG-Anlage und das Datum der Unterlageneinreichung nennen, aber keine zusätzlichen Unterlagen einreichen.

Wie schnell erhalte ich eine Rückmeldung auf meine Anforderung der Zahlung?

Ihre Anfrage wird schnellstmöglich von uns beantwortet. In der Regel erhalten Sie innerhalb von einer Woche eine Rückmeldung auf Ihre Anforderung.

Für wen gilt das Kundenversprechen?

Das Kundenversprechen für den Einbau eines Zählers für eine EEG-Anlage gilt für alle neuen Betreiber einer EEG-Anlage.

Wie hoch ist die Zahlung bei Nichteinhaltung?

Die Kulanzzahlung beträgt 100 EUR pro betroffenen Anlagenbetreiber.

Auf welchem Weg erhält man die Zahlung?

Nach Anforderung und Prüfung überweisen wir die Kulanzzahlung auf das Bankkonto des Anlagenbetreibers.

Welche Unterlagen müssen für die Bereitstellung des Zählers eingereicht werden?

Mitteilung / Antrag zur Zählersetzung

ENS-Unbedenklichkeitsbescheinigung

Konformitätserklärung des Herstellers der Erzeugungsanlage

Datenerfassungsblatt für eine Eigenerzeugungsanlage

Übersichtsschaltplan als einpolige Darstellung

Die Unterlagen sind vom Anlagenbetreiber an die ihm genannte Stelle bei der Stromnetz Hamburg GmbH einzureichen.

Was heißt EEG?

EEG ist die Abkürzung für Erneuerbare-Energien-Gesetz, in dem der Anschluss von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus regenerativen Energiequellen und die Vergütung des erzeugten Stroms geregelt sind.

Was sind EEG-Anlagen?

EEG-Anlagen erzeugen Strom aus:

Windkraft, Solarer Strahlungsenergie (Photovoltaik), Biomasse, Wasserkraft, Deponie-, Klär- und Grubengas

In welchem Verhältnis stehen die Kundenversprechen zu anderen Regelungen und Vereinbarungen?

Die Kundenversprechen haben keinen Einfluss auf die Gültigkeit anderer Vereinbarungen und schränken keine anderen bestehenden Rechte ein.

Gibt die Stromnetz Hamburg GmbH noch weitere Kundenversprechen?

Ja, wir versprechen auch die sichere und zuverlässige Stromversorgung.

Stromzählerwechsel

Warum wird der Stromzähler gewechselt?

Der Stromzähler wird gewechselt, weil die Eichgültigkeit abgelaufen ist.

Wann muss ich einen Termin mit dem Kundenservice vereinbaren?

Wir bitten Sie einen Termin mit dem Kundenservice zu vereinbaren, wenn Ihre Anwesenheit für den Zugang zum Stromzähler 
erforderlich ist oder eine Abschaltung empfindlicher Geräte (z. B. Telefonanlage, PC, Server) während des Stromzählerwechsels erfolgen muss.

Warum wird der Stromzähler erst jetzt gewechselt, der ist doch schon so alt?

Stromzähler sind Präzisions-Messinstrumente mit einer sehr hohen Qualität. Dieser hohe Standard gewährleistet über viele Jahre die Einhaltung der gesetzlichen Grenzen.

Über eine Prüfung nach dem sogenannten Stichprobenverfahren kann die Eichgültigkeit nach der Erst-Eichung, i. d. R. nach 16 Jahren, mehrmals um weitere 5 Jahre verlängert werden, wenn die Qualität der geprüften Geräte den Vorschriften entspricht.

Was ist ein Stichprobenverfahren?

Im Stichprobenverfahren werden einige Zähler ausgewechselt, deren Eichgültigkeit ausläuft, und bei einer staatlich anerkannten Prüfstelle untersucht. Sollte die Stichprobenprüfung erfolgreich sein, verlängert sich die Gültigkeit der Eichung eines Elektrizitätszählers um jeweils 5 Jahre.

Wie lange ist ein Stromzähler geeicht?

Mechanische direktmessende Stromzähler sind 16 Jahre, elektronische Stromzähler 8 Jahre geeicht.

Warum beginnt der Stromzählerstand nicht mit Null?

Durch die Prüfung des Herstellers (Eichung) sind bei neuen Stromzählern bereits einige kWh aufgelaufen. Sollte der Stromzähler bereits in einer Anlage eingebaut gewesen sein, kann der Stromzähler auch einen beliebigen Zählerstand haben. Die Messung beginnt dann mit dem Zählerstand, den der Stromzähler bei der Montage hat.

Warum wird mein Stromzähler bereits nach 
z.B. 6 Jahren erneut gewechselt?

Ihr eingebauter Stromzähler hatte beim Einbau eine Resteichgültigkeit von 6 Jahren.

Warum wollen Sie den Stromzähler auswechseln, 
ich beziehe meinen Strom doch gar nicht von Ihnen
 (d. h. von einem anderen Lieferanten)?


Der Netzbetreiber, die Stromnetz Hamburg GmbH, ist Eigentümer des Stromzählers und damit zuständig für die Richtigkeit der Messung und die Einhaltung der Eichgültigkeit. Der Stromlieferant ist nicht für den Stromzähler zuständig.

Warum wird mein Stromzähler gewechselt, aber nicht der meiner Nachbarn (bzw. nicht mein zweiter Stromzähler), obwohl sie gleichzeitig eingebaut wurden?

Bedingt durch unterschiedliche Zählertypen und das oben beschriebene Stichprobenverfahren kommt es vor, dass nicht alle Stromzähler, die sich in einem Haus befinden, gewechselt werden müssen.

Warum bekommt mein Nachbar einen elektronischen Stromzähler, ich aber einen mechanischen Stromzähler?

Die mechanischen Stromzähler sind ebenfalls Präzisions-Messinstrumente mit einer sehr hohen Qualität. Bei höheren Stromverbräuchen fordert das Energiewirtschaftsgesetz einen elektronischen Stromzähler.

Muss ich die Stromzählerstände an meinen Lieferanten melden?

Nein, die Übermittlung der Ein- und Ausbauzählerstände sowie die neue Stromzählernummer erfolgt durch uns automatisch an Ihren Lieferanten.

Warum wird mein Zweitarif-Stromzähler gegen einen Eintarif-Stromzähler gewechselt?

Für Ihre Anlage wurde von Ihrem Stromlieferanten beim Netzbetreiber keine Zweitarifmessung beauftragt.

An wen muss ich mich wenden, damit ein anderes Stromzählermodell (Eintarif / Zweitarif…) montiert wird?

Wenden Sie sich bitte an Ihren Stromlieferanten, dieser kann beim Netzbetreiber eine Änderung beauftragen.

Was kann ich prüfen, wenn meine Wohnung nach dem Stromzählerwechsel einen Stromausfall hat?

Bitte überprüfen Sie ihren Hauptschalter und ihre Sicherungen, diese könnten den Stromausfall ausgelöst haben. Wenn diese Prüfung nicht erfolgreich war, wenden Sie sich bitte an den Notdienst des Netzbetreibers unter der Telefonnummer: 0800-1439439.

Umweltschutz

Stellen elektrische und magnetische Felder eine Gefahr für die Gesundheit dar?

Physikalisch unvermeidbar sind mit der Verwendung elektrischer Energie in Freileitungen, Kabeln und Anlagen der Stromversorgung auch Felder vorhanden. Eine elektrische Spannung erzeugt immer ein elektrisches Feld. Stromführende Leiter sind immer von einem Magnetfeld umgeben. Bei der öffentlichen Stromversorgung mit Niederfrequenz (50 Hz) treten jedoch keine elektromagnetisch abgestrahlten Wellen auf.

Die niederfrequenten elektrischen und magnetischen Felder nehmen mit zunehmenden Abstand schnell ab. 1997 wurden international anerkannte Grenzwerte in der 26. BImSchV (Bundesimmissionsschutzverordnung) festgelegt, die für Orte gelten, an denen sich Personen nicht nur vorübergehend aufhalten. Im August 2013 fand eine Novellierung der Verordnung statt. Der Grenzwert des elektrischen Feldes beträgt 5 kV/m und des magnetischen Feldes 100 µT. Diese Grenzwerte halten wir bei der Planung, bei der Errichtung und beim Betrieb unserer Anlagen zur Stromversorgung konsequent ein. Wir sind stets bestrebt die Feldstärken zu minimieren.

Einspeiser - Allgemein

Ich möchte mir eine Eigenerzeugungsanlage anschaffen. Wie melde ich diese bei Stromnetz Hamburg GmbH an?

Eine schrittweise Erläuterung des Vorgehens hin zur Inbetriebsetzung einer Eigenerzeugungsanlage finden Sie hier. Zu jedem Schritt werden Ihnen dort alle erforderlichen Formulare und Unterlagen zur Verfügung gestellt. Bitte beachten Sie, dass wir nur vollständig ausgefüllte und mit allen erforderlichen Anlagen eingereichte Formulare und Unterlagen bearbeiten können.
Der Anlagenbetreiber ist nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2017) verpflichtet, seine Anlage innerhalb von drei Wochen nach Inbetriebnahme im Anlagenregister (bzw. ab voraussichtlich Juli 2017 innerhalb eines Monats im Marktstammdatenregister) der Bundesnetzagentur einzutragen. Kommt der Anlagenbetreiber dieser Verpflichtung nicht (rechtzeitig) nach, verliert er gemäß § 52 EEG 2017 ganz oder teilweise seinen Anspruch auf Vergütung.

Muss für eine neue Erzeugungsanlage der bestehende Hausanschluss verändert werden?

Bitte sprechen Sie den für Sie zuständigen Ansprechpartner an.

Von wem wird eine Erzeugungsanlage installiert?

Die Anlage wird von einem Fachbetrieb installiert. Der Fachbetrieb übernimmt in der Regel auch den Austausch der erforderlichen Unterlagen mit der Stromnetz Hamburg GmbH als Verteilungsnetzbetreiber. Eine schrittweise Erläuterung des Vorgehens hin zur Inbetriebsetzung einer Eigenerzeugungsanlage finden Sie hier.

Ich möchte meine bestehende Photovoltaikanlage erweitern. Wie ist die Vorgehensweise bei einer Anlagenerweiterung?
Eine Anlagenerweiterung muss genau so wie eine Neuanlage angemeldet werden. Bei Erweiterungen einer Photovoltaikanlage auf demselben Dach (mit gleicher Ausrichtung und Dachneigung) kann die Einspeisung über den bereits eingebauten Zähler abgerechnet werden. Falls dies nicht zutreffen sollte, muss ein neuer Zähler für die Erweiterung gesetzt werden.
Bitte beachten Sie, dass in den meisten Fällen ist eine Anlagenerweiterung aus rechtlicher Sicht wie eine Neuanlage zu betrachten ist. Sie muss also ebenso im Anlagenregister (bzw. ab voraussichtlich Juli 2017 im Marktstammdatenregister) der Bundesnetzagentur erfasst werden. Kommt der Anlagenbetreiber dieser Verpflichtung nicht (rechtzeitig) nach, verliert er gemäß Erneuerbare Energien Gesetz (§ 52 EEG 2017) auch hier ganz oder teilweise seinen Anspruch auf Vergütung. Ebenso kann die Erweiterung dazu führen, dass eine EEG-Umlagepflicht entsteht. Die genauen Regelungen hierzu finden Sie im EEG 2017.

Meine Anlage soll demontiert werden. Welche Informationen benötigt die Stromnetz Hamburg GmbH?

Wenn Sie Ihre Anlage demontieren wollen, setzen Sie sich bitte rechtzeitig vor dem geplanten Demontagetermin schriftlich mit uns in Verbindung. Damit die Schlussabrechnung zeitnah und korrekt erstellt werden kann, teilen Sie uns bitte umgehend nach der Demontage den oder die Zählerstände (ggf. Einspeise- und Erzeugungszähler) mit. Bitte beachten Sie, dass der oder die Zähler in der Regel im Eigentum der Stromnetz Hamburg GmbH stehen und, sofern Sie bei der Demontage ebenfalls abgebaut werden, an uns zurückgegeben werden müssen. Bitte tragen Sie Sorge dafür, dass Ihr Elektroinstallateur die Rückgabe für Sie übernimmt. Wenn dies nicht möglich sein sollte, setzen Sie sich bitte mit unserem Kundenservice zur Demontage/Abholung in Verbindung.
Der Anlagenbetreiber ist übrigens verpflichtet, eine endgültige Anlagenstilllegung innerhalb von drei Wochen im Anlagenregister (bzw. ab voraussichtlich Juli 2017 innerhalb von einem Monat im Marktstammdatenregister) der Bundesnetzagentur zu melden.

An wen wende ich mich bei Störungen meiner Anlage?
Im Falle von Störungen wenden Sie sich bitte zunächst an Ihren Elektroinstallateur.

Einspeiser - Zähler/Messeinrichtungen

Wer liest den Zähler ab?

Wer den Zähler abliest oder wie dieser abgelesen wird ist abhängig vom Zählermodell. Handelt es sich um einen Zähler, der ohne technische Hilfsmittel abgelesen werden kann, erhalten Sie rechtzeitig eine Ablesekarte von uns. Sollten Sie irrtümlicherweise einmal keine Ablesekarte erhalten, teilen Sie uns bitte den Stand per 31. Dezember eines Jahres bis zum 15. Januar des Folgejahres mit.

Wann ist der Zähler abzulesen? Was passiert, wenn der Zähler nicht (rechtzeitig) zur Abrechnung abgelesen wird?

EEG- und KWK-Anlagen werden grundsätzlich je Kalenderjahr abgerechnet, eine Ablesung muss also zum 31. Dezember eines Jahres stattfinden. Um eine möglichst zügige Abrechnung zu ermöglichen, bitten wir Sie um Mitteilung der Zählerstände bis zum 15. Januar des Folgejahres, sofern eine Ablesung ohne technische Hilfsmittel für Sie möglich ist.
Um unnötige Aufwände oder Korrekturrechnungen zu vermeiden, bitten wir Sie unbedingt, diese Frist einzuhalten.
Bitte beachten Sie, dass Betreiber von EEG- und KWK-Anlagen gesetzlich verpflichtet sind, die zur Abrechnung Ihrer Eigenerzeugungsanlage erforderlichen Daten unter Einhaltung bestimmter Fristen dem zuständigen Netzbetreiber mitzuteilen. Wir werden Ihnen in Kürze an dieser Stelle eine Übersicht, über die Mitteilungspflichten für Anlagenbetreiber nach EEG 2017 und KWKG 2016 zur Verfügung stellen.

Muss ich für den oder die Zähler etwas bezahlen?

Ja. Unsere aktuellen Preise für Messstellenbetrieb finden Sie in unserem Preisblatt (Netzentgelte).

Was bedeutet Messstellenbetrieb?

Unter Messstellenbetrieb versteht man den Einbau, den Betrieb und die Wartung der Messstelle und Ihrer Messeinrichtungen und Messsysteme sowie die Gewährleistung einer mess- und eichrechtskonformen Messung entnommener, verbrauchter und eingespeister Energie einschließlich der Messwertaufbereitung und der form- und fristgerechten Datenübertragung. Genaue Regelungen dazu trifft das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG).

Benötige ich einen neuen Zähler, wenn ich meinen Strom selbst verbrauchen möchte?

In der Regel ja, dies hängt aber im Einzelfall von der installierten Leistung der Anlage und den Gegebenheiten vor Ort ab.
Für weiterführende Informationen sprechen Sie bitte den für Sie zuständigen Ansprechpartner an.

Warum darf ich keinen privaten Zähler (mehr) einsetzen?

Sowohl das EEG als auch das KWKG sehen vor, dass der Anlagenbetreiber den Messstellenbetrieb nur übernehmen kann, sofern er sämtliche Anforderungen des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) erfüllt. Diese Anforderungen können in der Regel nur durch gewerbliche Messstellenbetreiber erfüllt werden.

Mein Zähler funktioniert nicht, an wen muss ich mich wenden?

Im Falle von Störungen in der Zähleranlage, wenden Sie sich bitte an Ihren Elektroninstallateur.

Mein Zähler hat aufgrund einer Störung eine Zeit lang nicht oder falsch gemessen, es wurde aber Strom erzeugt und/oder eingespeist. Erhalte ich für diesen Zeitraum trotzdem eine Vergütung?

Dies muss im Einzelfall geprüft werden. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, die nicht gemessene Strommenge rechnerisch zu ermitteln. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

Einspeiser - Vergütung/Abrechnung

Von wem und wann erhalte ich meine Einspeisevergütung?

Das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) ist Grundlage für den Vergütungsanspruch, der Ihnen durch Ihre Photovoltaikanlage zusteht. Äquivalent regelt das Kraft-Wärme- Kopplungsgesetz (KWKG) die Vergütungen für KWK-Anlagen. Für die Auszahlung der Vergütung ist gemäß EEG bzw. KWKG derjenige Netzbetreiber zuständig, an dessen Netz die Anlage angeschlossen ist. Als Netzbetreiber übernimmt die Stromnetz Hamburg GmbH üblicherweise die Abrechnung der Stromeinspeisung. Sie erhalten in der Regel einen monatlich gleichbleibenden Abschlag und zum Jahresbeginn eine Jahresabrechnung für das Vorjahr.

Zu beachten ist, dass gemäß gesetzlicher Vorgabe eine Vergütung für EEG-Anlagen erst erfolgen kann, wenn die Registrierung der Neuanlage im Anlagenregister (bzw. ab voraussichtlich Juli 2017 im Marktstammdatenregister) der Bundesnetzagentur erfolgt ist.

Zu beachten ist außerdem, dass einige EE- und KWK-Anlagen, abhängig von der installierten Leistung und dem Inbetriebnahmezeitpunkt, gemäß EEG 2017 bzw. KWKG 2016 zur Direktvermarktung verpflichtet sind oder an Ausschreibungen teilnehmen müssen. In diesen Fällen kann sich die Abrechnungssystematik anders darstellen. Detaillierte Informationen zu Direktvermarktung und Ausschreibungen finden Sie hier, im EEG und KWKG. Für Anlagen mit einer installierten Leistung von weniger als 100 kW Leistung gelten diese Regelungen allerdings nicht.

Wie hoch ist die Vergütung für meine Photovoltaikanlage?

Die Grundlage für einen Vergütungsanspruch und die Höhe der Vergütung bildet das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in seiner jeweils gültigen Fassung. Die Vergütung für EEG-Anlagen ist abhängig vom Primärenergieträger, von der Anlagenleistung und vom Inbetriebsetzungsdatum. Eine Übersicht über die Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen finden Sie auf den Seiten der Bundesnetzagentur.
Hier finden Sie das EEG in der aktuellen Fassung.

Wie hoch ist die Vergütung für meine KWK-Anlage?

Die Grundlage für einen Vergütungsanspruch und die Höhe der Vergütung bildet das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG). Die Vergütung für KWK-Anlagen ist abhängig von der Anlagenkategorie und vom Inbetriebsetzungsjahr.
Ein Anspruch auf Vergütung besteht für

  • den festen KWK-Zuschlag nach KWKG (gemäß BAFA-Zulassungsbescheid),
  • das Entgelt für vermiedene Netznutzung für den ins Netz eingespeisten Strom.

Betreiber von Anlagen mit einer installierten Leistung von bis zu 100 kW (bzw. 2 MW für Anlagen, die noch nicht nach dem KWKG 2016 zugelassen wurden) haben zudem einen Anspruch auf

  • einen Preis für den ins Netz eingespeisten Strom, der sich nach dem Strompreis an der EEX-Strombörse richtet („üblicher Preis“),

Die beiden letzten Bestandteile sind veränderlich.

Hier finden Sie das KWKG in der aktuellen Fassung.

Wie lange erhalte ich eine Vergütung?

Die Vergütung für Strom aus erneuerbaren Energien erfolgt nach den Regelungen des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). In der aktuellen Fassung erhalten Sie eine gleichbleibende Vergütung ab Inbetriebsetzungsdatum für eine im EEG festgelegte Zeit (20 Jahre sowie das Jahr der Inbetriebnahme).
Der Strom aus Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen wird gemäß Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG 2016) je nach Anlagenleistung für eine bestimmte Anzahl Vollbenutzungsstunden vergütet.

Bekomme ich nur den ins öffentliche Netz eingespeisten Strom vergütet oder auch den selbst verbrauchten Anteil?

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bietet Ihnen Wahlmöglichkeiten. Sie können den erzeugten Strom Ihrer Erzeugungsanlage vollständig in das Verteilungsnetz einspeisen oder teilweise selbst verbrauchen. Bei EEG-Anlagen erfolgt allerdings nur eine Vergütung der tatsächlich in das Verteilungsnetz eingespeisten Energie. Für den selbst verbrauchten Strom ist grundsätzlich die EEG-Umlage zu zahlen (s.u.).
Bei Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerken mit Inbetriebsetzung ab 01.01.2009 ist eine Umstellung von Voll- auf Überschusseinspeisung jederzeit möglich. Einen Umbau von Voll- auf Überschusseinspeisung melden Sie bitte dem für Sie zuständigen Ansprechpartner.

Muss ich für den von mir selbst verbrauchten Strom aus meiner Anlage die EEG- Umlage zahlen?

Sofern Sie Betreiber einer EEG- oder KWK-Anlage sind, die ab dem 01.08.2014 in Betrieb genommen worden ist, besteht eine Pflicht zur Zahlung der EEG-Umlage,

  • für den gesamten selbst verbrauchten Strom, wenn die Anlage eine installierte Leistung von über 10 kW hat oder
  • für die über den von der EEG-Umlage befreiten Sockel von 10.000 kWh hinausgehende selbst verbrauchte Strommenge, wenn die Anlage eine installierte Leistung bis einschließlich 10 kW hat.

Findet bei Anlagen mit Inbetriebnahme vor dem 01.08.2014 ein Betreiberwechsel oder eine Veränderung der Anlage statt, entsteht im Regelfall ebenfalls eine Pflicht zur Zahlung der EEG-Umlage.
Für Strom, der ab dem 01.01.2017 selbst verbraucht wird, sind 40 Prozent der EEG-Umlage zu zahlen.
Die Höhe der EEG-Umlage veröffentlichen die Übertragungsnetzbetreiber auf ihrer gemeinsamen Internetseite.

Bin ich als Betreiber einer Anlage umsatzsteuerpflichtig?

Grundsätzlich besteht Umsatzsteuerpflicht für die Erträge aus Eigenerzeugungsanlagen. Dies kann aber entfallen, wenn die sogenannte „Kleinunternehmer-Regelung“ greift. Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema an Ihren Steuerberater oder das Finanzamt.

Erhalte ich Abschläge? Wie viele Abschläge erhalte ich und wie werden sie errechnet?

Für Strom aus Anlagen, die nicht monatlich abgerechnet werden, werden monatliche Abschläge gezahlt.
Bei Neuanlagen, bei denen noch keine Messwerte aus den Vorjahren vorliegen, werden die Abschläge nach Erfahrungswerten ermittelt. Bei der nächsten Abrechnung wird dann der Abschlag anhand der Werte aus dem Vorjahr errechnet.
Sie erhalten maximal 11 Abschläge pro Jahr, die erste Auszahlung erfolgt im Februar bzw. im Monat nach der Rechnungslegung. Der Abschlagsbetrag wird zum 10. eines Monats für den laufenden Monat angewiesen.

Wann kommt meine Abrechnung?

Nachdem die Anlage in Betrieb gesetzt wurde und Sie und Ihr Installateur alle erforderlichen Unterlagen bei uns eingereicht haben, wird die Anlage umgehend in unserem Abrechnungssystem erfasst und ein Abschlagsplan erstellt.
Die endgültige Jahresabrechnung für das Vorjahr erhalten Sie in der Regel im Januar oder Februar. Der Zeitpunkt der Abrechnung hängt u.a. davon ab, wann uns die Zählerstände vorliegen oder welcher Abrechnungstranche Ihre Anlage zugeordnet ist. Bitte beachten Sie zum Thema Ablesung im Kapitel Zähler/Messeinrichtungen.

Ich verstehe meine Abrechnung nicht, an wen kann ich mich wenden?
Hier finden Sie eine ausführliche Erläuterung unserer Einspeiseabrechnungen. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, steht unser Kundenservice Ihnen gern zur Verfügung. Die Kontaktdaten finden Sie auch auf Ihrer Rechnung.

Ich habe einen Fehler in meiner Abrechnung entdeckt, an wen kann ich mich wenden?

Im Falle von fehlerhaften Angaben in Ihrer Abrechnung Rechnung bitten wir um schnellstmögliche Information. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice, die Kontaktdaten finden Sie auch auf Ihrer Rechnung.

Warum werden in der Abrechnung einige Positionen mit Umsatzsteuer berechnet, teilweise nicht?

Die Umsatzsteuerpflicht richtet sich nach den Komponenten der Rechnung:
Bei den Erlösen aus Einspeisung besteht grundsätzlich Umsatzsteuerpflicht, es sei denn der Anlagenbetreiber will und kann die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Die Umsatzsteuerpflicht wird im Rahmen des Anmeldeprozesses der Eigenerzeugungsanlage durch die Stromnetz Hamburg GmbH abgefragt.
Die Kosten für den Messstellenbetrieb sind aus Sicht der Stromnetz Hamburg GmbH Umsätze, die immer der Umsatzsteuer unterliegen.

Warum steht Gutschrift über meiner Abrechnung und doch muss ich etwas bezahlen?

Die Abrechnungen von Eigenerzeugungsanlagen erhalten immer mindestens zwei Komponenten:

  1. Erlöse für den Anlagenbetreiber aus Einspeisung und
  2. Kosten für den Anlagenbetreiber für Messstellenbetrieb

Je nach gesetzlicher Regelung können noch andere abzurechnende Elemente hinzukommen, z.B. Kosten für Eigenverbrauch.
Erlöse und Kosten werden also gemeinsam in einer Abrechnung berechnet. In diesem Fall verpflichtet uns als rechnungslegende Institution das Umsatzsteuergesetz auf der Abrechnung den Zusatz „Gutschrift“ aufzunehmen. Das ist unabhängig davon, ob sich im Ergebnis eine Auszahlung an den Anlagenbetreiber oder ein noch durch den Anlagenbetreiber zu zahlender Betrag ergibt.
Da die Erlöse aus der Erzeugung und/oder Einspeisung in der Abrechnung mit zuvor durch uns geleisteten Abschlägen oder offenen Forderungen verrechnet werden, kann sich in der Abrechnung eine Forderung an den Anlagenbetreiber ergeben.

Warum haben die meisten Positionen auf der Abrechnung ein negatives Vorzeichen?

Die Erlöse aus Sicht des Anlagenbetreibers haben immer ein negatives Vorzeichen, die Kosten ein positives.

Muss der Rechnungsbetrag sofort bezahlt werden?

Der Rechnungsbetrag ist zum angegebenen Termin fällig. Wird er nicht oder nicht rechtzeitig gezahlt, erfolgt automatisch eine Verrechnung mit den Abschlagsbeträgen. Übersteigt der Rechnungsbetrag (deutlich) die Summe der für das Folgejahr errechneten Abschläge ist eine automatische Verrechnung nicht möglich. Bitte setzen Sie sich in diesem Fall mit unserem Kundenservice in Verbindung.

Einspeiser - Vertrag

Wann erhalte ich meinen Einspeisevertrag?

Einen Einspeisevertrag abzuschließen ist nicht nötig, da alle Rechte und Pflichten gesetzlich geregelt sind. Sie erhalten stattdessen von uns ein Begrüßungsschreiben, sobald uns alle erforderlichen Informationen zu Ihrer Einspeiseanlage vorliegen und sie abschließend in unseren Systemen erfasst ist. Dieses Schreiben enthält die relevanten Informationen zur Anlage.

Meine Bank oder das Finanzamt möchte Einsicht in meinen Einspeisevertrag nehmen, was kann ich tun?

Einen Einspeisevertrag abzuschließen ist nicht nötig, da alle Rechte und Pflichten gesetzlich geregelt sind. Sie erhalten stattdessen von uns ein Begrüßungsschreiben, sobald uns alle erforderlichen Informationen zu Ihrer Einspeiseanlage vorliegen und sie abschließend in unseren Systemen erfasst ist. Dieses Schreiben enthält die relevanten Informationen zur Anlage.

Was muss ich tun, wenn sich meine Kontaktdaten, meine Bankverbindung oder meine Umsatzsteuerangaben ändern?

Bitte teilen Sie uns schnellstmöglich schriftlich mit, wann welche Änderung eingetreten ist bzw. eintreten wird.

Ich habe mein Haus samt PV-Anlage verkauft, geht mein Einspeisevertrag automatisch auf den neuen Eigentümer über?

Nein, für den neuen Eigentümer gehen weder der alte Einspeisevertrag automatisch auf ihn über noch erhält er einen neuen Vertrag. Es gelten ausschließlich die gesetzlichen Regelungen gemäß Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Die Regelungen für den neuen Betreiber können von den Regelungen des bisherigen Betreibers abweichen!