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In 5 Schritten zur Inbetriebsetzung

Wir möchten Ihnen den Anschluss und die Inbetriebsetzung Ihrer Anlage an unser Netz schnell und unkompliziert ermöglichen. Hierfür haben wir für Sie alle erforderlichen Informationen zusammengestellt und stellen Ihnen einen detaillierten 5-Schritte-Ablaufplan zum Anschluss und zur Inbetriebsetzung Ihrer EEG- oder KWK-Anlage zur Verfügung.

Ablauf zum Anschluss und zur Inbetriebsetzung

Um Ihnen eine schnelle Bearbeitung gewährleisten zu können, ist es wichtig, dass Sie unseren Ablaufplan zum Anschluss und zur Inbetriebsetzung Ihrer Anlage Schritt für Schritt folgen.

Inbetriebsetzung von Anlagen

Zu jedem Punkt stellen wir Ihnen alle erforderlichen Formulare und Unterlagen zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass wir nur vollständig ausgefüllte und mit allen erforderlichen Anlagen eingereichte Formulare und Unterlagen bearbeiten können.

 

Schritt 1: Antrag zum Anschluss

Zunächst melden Sie bitte Ihre geplante Erzeugungsanlage bei uns an. Dazu benutzen Sie für Anlagen, die an das Niederspannungsnetz angeschlossen werden sollen (z. B. eine Photovoltaikanlage, die über Ihren Hausanschluss einspeisen soll) das Formular „Antrag zum Anschluss einer Erzeugungsanlage an das Niederspannungsnetz“.

Für Anlagen, die an das Mittelspannungsnetz angeschlossen werden sollen, nutzen Sie bitte die Formulare „D1“ und „D2“. Sie finden sie im Anhang des Dokuments: „Technische Anforderungen für den Anschluss an das Mittelspannungsnetz“. Bitte beachten Sie unsere technischen Anschlussbedingungen.

Schritt 2: Anschlussprüfung

Über den Eingang des Antrags zum Anschluss Ihrer Erzeugungsanlage erhalten Sie von uns eine Bestätigung.

Auf Basis des vollständig ausgefüllten Antrags prüfen wir die Anschlussmöglichkeit am geeigneten Netzverknüpfungspunkt. Nachdem die Netzverträglichkeitsprüfung von uns durchgeführt wurde, werden Sie über das Ergebnis schriftlich informiert (Zustimmungsmeldung – bei Anlagen in der Mittelspannung nur vorläufig, vorbehaltlich der zu erwirkenden Baugenehmigung).

Schritt 3: Inbetriebsetzungsauftrag

Der von Ihnen beauftragte und im Installateurverzeichnis der Stromnetz Hamburg GmbH eingetragene Elektroinstallateur kann nach erfolgter Anschlusszusage die Anlage herstellen und uns mit dem Formular „Auftrag für die Inbetriebsetzung“ den Auftrag zur Zählersetzung erteilen.

Dieser Auftrag ist mindestens 3 Tage vor der geplanten Inbetriebsetzung der Erzeugungsanlage (bei Anlagen in der Mittelspannung 3-4 Wochen vor Inbetriebsetzung) zu stellen.

Schritt 4: Inbetriebsetzung

Ein Mitarbeiter des Messstellenbetreibers montiert den bzw. die Zähler an einem bereits fertig errichteten Zählerplatz, der den jeweils gültigen technischen Mindestanforderungen entspricht.
Anschließend kann die Inbetriebsetzung durch den Elektroinstallateur erfolgen. Die Inbetriebsetzung einer Eigenerzeugungsanlage in der Niederspannung protokollieren Sie bitte mit dem entsprechenden Formular (s. unten; bitte wählen Sie das Protokoll je nach Anlagenart aus).
Bei der Inbetriebsetzung von Anlagen in der Mittelspannung ist das Beisein eines zuständigen Mitarbeiters der Stromnetz Hamburg GmbH erforderlich. Bitte stimmen Sie den Termin frühzeitig mit Ihrem Ansprechpartner ab. Die Inbetriebsetzung ist hier für jede Anlagenart mit dem Formular „D10“ zu protokollieren. Bei der Inbetriebsetzung werden auch die Funktionen des Netz- und Anlagenschutzes, des Einspeisemanagements und des eventuell erforderlichen Schlüsselschalters überprüft.

Bitte beachten Sie hierzu unsere Technischen Anschlussbedingungen.

Für Anlagen im Niederspannungsverteilungsnetz (NSVN):

 

Für alle Anlagenarten in der Mittelspannung:

Schritt 5: Einreichen wichtiger Unterlagen

Bitte reichen Sie nach erfolgreicher Inbetriebsetzung schnellstmöglich folgende, vollständig ausgefüllte Unterlagen ein (Downloads unten):

Nach dem Erhalt und der Prüfung der Unterlagen erhalten Sie ein Begrüßungsschreiben und wir zahlen Ihnen den ersten Abschlag der Vergütung aus.

Einspeisemanagement

Anlagen mit einer installierten Leistung größer 100 kW(p) müssen gemäß § 9 Abs. 1 EEG mit einer technischen Einrichtung ausgestattet sein, durch die der Netzbetreiber

  •  die Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren kann und
  • die Ist-Einspeisung abrufen kann

Als Netzbetreiber stellen wir Ihnen hierfür eine betriebsfertige technische Einrichtung zur Verfügung. Photovoltaik-Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 30 kWp und höchstens 100 kWp müssen die technischen Vorgaben zum Einspeisemanagement gemäß § 9 Abs. 2 Nr. 1 EEG erfüllen (siehe 1.). Hierfür stellen wir Ihnen ein vereinfachtes Einspeisemanagement auf Basis der Rundsteuertechnik zur Verfügung.

Photovoltaik-Anlagen mit einer installierten Leistung von höchstens 30 kWp müssen ebenfalls die technischen Vorgaben zum Einspeisemanagement gemäß § 9 Abs. 2 Nr. 1 EEG erfüllen. Alternativ kann ihre Wirkleistungseinspeisung auf 70 Prozent der installierten Leistung begrenzt werden.

Bitte beachten Sie auch die weiterführenden Informationen und Dokumente in unseren technischen Anschlussbedingungen. Fragen beantworten wir Ihnen gern.

Ansprechpartner

Unsere Ansprechpartner für die Themen Anschluss und Abrechnung von Einspeiseanlagen beraten Sie gerne über die Möglichkeit zum Anschluss an das Nieder- oder Mittelspannungsnetz sowie über den Ablauf der Inbetriebsetzung und das Einspeisemanagement.